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Herbst 2025

Mecklenburg-Vorpommern

von Magdeburg nach Hamburg

Datum:
24. Sept. 2025
Strecke:
Burg - Wassersuppe
Streckenlänge:
81 km
Bild
Hier zeigt sich unsere Ferienwohnung in Burg. Nach dem Frühstück gegen 10:30 Uhr sind wir startklar und radeln durch das Zentrum von Burg.
Wir rollen an der Nicolaikirche vorbei und passieren die Fußgängerzone. Augenblicklich kommt ein älterer Herr auf uns zu und weist uns auf das bestehende Radfahrverbot hin.
Am Stadtrand passieren wir den gemauerten Wasserturm.
An dem Hang gedeihen sogar Weinreben. Der Morgen ist noch frisch, aber angenehm sonnig.
Wir überqueren den Elbe-Havel-Kanal, während zwei Binnenschiffe unter der Brücke hindurchgleiten. Hinter dem Ort Parchau treffen wir wieder auf die Elbe, die sich malerisch durch die flache Landschaft schlängelt. Am Ufer erstrecken sich weite Wiesenflächen mit vereinzelten Bäumen. Unsere Fahrt verläuft nun nordwärts, wobei uns ein kräftiger Gegenwind entgegenbläst. Als Weg lässt sich wahlweise der asphaltierte Pfad auf der Deichkrone oder hinter dem Deich nutzen.
Wir erreichen die Pareyschleuse, welche den Verbindungskanal des Elbe-Havel-Kanals an die Elbe anbindet.
Die Kanalüberquerung ist über eine steile Treppenbrücke machbar, allerdings müssen wir dafür die Packtaschen von den Rädern abnehmen und uns anschließend erneut gegen den Wind stemmen. Wir kommen nur auf 10 bis 13 km/h und kämpfen intensiv gegen den Luftwiderstand an. Heinz verfügt über elektrische Unterstützung und hat es dadurch spürbar leichter.
An einem Hof entdecken wir einen Automaten für Frischmilch, den ich hier erfolgreich mit 50 Cent teste. Danach geht es auf einem schmalen Radweg direkt an der Elbe weiter. Dieser Abschnitt führt durch ein waldreiches Gebiet, und die dicht stehenden Bäume schwächen den Gegenwind etwas ab.
Hinter Genthin bzw. Jerichow lassen wir die Elbe links liegen und setzen unsere Fahrt auf dem Radweg entlang einer Landstraße in Richtung Rathenow fort.
Birnenbäume säumen die Straße, und die Früchte sind gerade reif. Leider hängen sie so hoch, dass man ohne Hilfsmittel nur die ganz tief hängenden Exemplare pflücken kann. Diese sind herrlich knackig und sehr schmackhaft; die übrigen Birnen liegen verstreut auf dem Boden und bleiben ungenutzt.
Wir passieren das Dorf Wust samt seiner Kirche. Die Dorfkirchen erweisen sich als sehr sehenswert – mal als klassischer Fachwerkbau, mal in robuster Klinkerbauweise errichtet.
Schließlich erreichen wir ein dichtes Waldgebiet, dessen Weg die kürzeste Verbindung nach Rathenow darstellt. Der Forst besteht überwiegend aus Kiefern und vereinzelt aus Laubbäumen. Der Wind wird zwar weitgehend abgefangen, dafür verliert man auf dem sandigen Untergrund gelegentlich die Bodenhaftung, gerät ins Schlingern und muss sich ab und zu mit den Füßen abstützen.
In Großwudicke haben wir wieder festen Boden unter den Rädern, allerdings besteht die Ortsdurchfahrt aus