Hier zeigt sich unsere Ferienwohnung in Burg. Nach dem Frühstück gegen 10:30 Uhr sind wir startklar und radeln durch das Zentrum von Burg.
Wir überqueren den Elbe-Havel-Kanal, während zwei Binnenschiffe unter der Brücke hindurchgleiten. Hinter dem Ort Parchau treffen wir wieder auf die Elbe, die sich malerisch durch die flache Landschaft schlängelt. Am Ufer erstrecken sich weite Wiesenflächen mit vereinzelten Bäumen. Unsere Fahrt verläuft nun nordwärts, wobei uns ein kräftiger Gegenwind entgegenbläst. Als Weg lässt sich wahlweise der asphaltierte Pfad auf der Deichkrone oder hinter dem Deich nutzen.
Die Kanalüberquerung ist über eine steile Treppenbrücke machbar, allerdings müssen wir dafür die Packtaschen von den Rädern abnehmen und uns anschließend erneut gegen den Wind stemmen. Wir kommen nur auf 10 bis 13 km/h und kämpfen intensiv gegen den Luftwiderstand an. Heinz verfügt über elektrische Unterstützung und hat es dadurch spürbar leichter.
Hinter Genthin bzw. Jerichow lassen wir die Elbe links liegen und setzen unsere Fahrt auf dem Radweg entlang einer Landstraße in Richtung Rathenow fort.
Wir passieren das Dorf Wust samt seiner Kirche. Die Dorfkirchen erweisen sich als sehr sehenswert – mal als klassischer Fachwerkbau, mal in robuster Klinkerbauweise errichtet.
Schließlich erreichen wir ein dichtes Waldgebiet, dessen Weg die kürzeste Verbindung nach Rathenow darstellt. Der Forst besteht überwiegend aus Kiefern und vereinzelt aus Laubbäumen. Der Wind wird zwar weitgehend abgefangen, dafür verliert man auf dem sandigen Untergrund gelegentlich die Bodenhaftung, gerät ins Schlingern und muss sich ab und zu mit den Füßen abstützen.