Heute müssen wir uns ausnahmsweise nicht um das Frühstück kümmern, da dieses im Preis unseres Logierhauses inbegriffen ist. Der Gasthof befindet sich in einem historischen Gebäude direkt gegenüber dem Ufer des Rheinsberger Sees.
Der Grienericksee schließt sich unmittelbar an den Rheinsberger See an. Auf der Zufahrtsstraße passieren wir einen Obelisken zur Erinnerung an die Generäle des Siebenjährigen Krieges. Am gegenübersitzenden Ufer erhebt sich das eindrucksvolle Schloss Rheinsberg.
Anschließend radeln wir nordwärts am Rheinsberger See entlang und wollen den dortigen Waldweg nutzen, auf dem eigentlich der Radweg Berlin–Kopenhagen verläuft. Nach rund 200 Metern kehren wir jedoch um: Die Piste besteht aus holprigem Kopfsteinpflaster, während der Randstreifen aus tiefem Sand bettet. Wir weichen auf die Hauptstraße nach Zechliner Hütte aus. Dort begleitet ein straßenbegleitender Radweg die Route, der zwar einige Wurzelaufbrüche aufweist, sich aber ansonsten gut befahren lässt.
Bei etwas wärmeren Temperaturen wäre ich an diesem schönen Seestrand gewiss in das klare Wasser des Schlabornsees eingetaucht.
Im Laufe des Tages passieren wir eine Vielzahl von Seen und Kanälen. Direkte Ausblicke auf das Wasser bleiben uns wegen des dichten Uferbewuchses meist verwehrt. Die Gewässer sind durch Kanäle – wie hier den Hüttenkanal – miteinander verknüpft.