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Frühjahr 2025

Flussradtour bei den Schwaben, Bayern und Hessen

Neckar, Kocher, Altmühl, Tauber und Main

Datum:
05. Mai 2025
Strecke:
Mannheim - Neckargemünd
Streckenlänge:
38 km
Bild
Es geht los! Treffpunkt ist der Bochumer Hauptbahnhof. Klaus erscheint mit einem Halstuch vor dem Gesicht – angeblich, damit die eingeatmete Luft wärmer wird. Wer’s glaubt...
Die Zugfahrt von Bochum nach Mannheim dauert keine drei Stunden. Auch das Aussteigen klappt wieder wie am Schnürchen.
Das ist unser Startbild. Der markante Turm im Hintergrund gehört übrigens zu keiner mittelalterlichen Burg, sondern ist der Mannheimer Wasserturm.
Vom Hauptbahnhof aus fahren wir zunächst auf größeren Straßen direkt zum Neckar.
Hier am Neckar geht es auf einem schmalen Uferweg flussaufwärts, während neben uns die Straßenbahn nach Heidelberg entlangfährt.
Weiter geht es auf einem schmalen Radweg neben einer größeren Autostraße nach Ladenburg. Ab hier fahren wir auf der rechten Flussseite flussaufwärts.
In Ladenburg stoßen wir auf dieses begehbare Uferkunstwerk.
In der Flussaue treffen wir auf diesen Storch.
Der Neckar ist hier im Unterlauf für die Frachtschifffahrt freigegeben. Dafür wurden große Flussstaustufen mit Schleusen errichtet.
Neben dem Fluss türmen sich nun höhere Berge auf; das Neckartal wird abwechselnd mal schmaler und mal breiter. Hier fahren wir im Flusstal an größeren Feldern entlang. Das Korn sprießt bereits, und unsere Wege sind idyllisch von Bäumen gesäumt.
Wir erreichen Heidelberg und überqueren den Neckar über die Ernst-Walz-Brücke.
Von hier aus haben wir einen ersten tollen Blick auf die Heidelberger Altstadt.
Von der verkehrsreichen Uferstraße biegen wir in die Innenstadt ab. Hier schieben wir die Räder ein Stück über die belebte Einkaufsstraße direkt durch das Zentrum, bis vor uns die mächtige Heiliggeistkirche auftaucht.
Dieses besondere Kombi-Utensil entdecken wir auf dem Karlsplatz: erst ordentlich gabeln und danach gleich die Haare richten.
In der Innenstadt legen wir eine Pause ein und beobachten amüsiert die Touristengruppen, die von ihren Guides mit hochgehaltenen, bunten Schildern durch die Stadt gelotst werden.
Hier auf dem weitläufigen Karlsplatz haben wir einen hervorragenden Blick hinauf zum Heidelberger Schloss.
Hinter Heidelberg passieren wir diese Staustufe. Ab hier wird das Tal allmählich wieder enger.
Wir fahren nun wieder auf der rechten Uferseite. Die verkehrsreiche Straße verfügt hier nur über einen schmalen Gehweg, auf den wir mit unseren Rädern ausweichen müssen. Unser Streckenabschnitt ist in diesem Bereich leider überhaupt nicht fahrradfreundlich.
Ein Stück unseres Weges führt uns über die etwas höher gelegene Straße durch Ziegelhausen. Danach überqueren wir den Neckar erneut und erreichen schließlich Neckargemünd. Dort haben wir im Hotel Kredell unsere Zimmer gebucht. Die 17 Euro für das Hotel-Frühstück empfinden wir allerdings als ziemlich happig, weshalb wir stattdessen erst einmal selbst für unser Frühstück am nächsten Morgen einkaufen. Wir haben mittlerweile richtig Kohldampf! Deshalb gönnen wir uns im Anschluss einen XXL-Döner-Teller – nur Klaus begnügt sich mit der Standardgröße. Um 21 Uhr verschwindet Klaus dann schon im Schlafanzug, während auf mich noch meine abendliche Aufgabe wartet: der Reisebericht.