Es geht los! Treffpunkt ist der Bochumer Hauptbahnhof. Klaus erscheint mit einem Halstuch vor dem Gesicht – angeblich, damit die eingeatmete Luft wärmer wird. Wer’s glaubt...
Das ist unser Startbild. Der markante Turm im Hintergrund gehört übrigens zu keiner mittelalterlichen Burg, sondern ist der Mannheimer Wasserturm.
Hier am Neckar geht es auf einem schmalen Uferweg flussaufwärts, während neben uns die Straßenbahn nach Heidelberg entlangfährt.
Der Neckar ist hier im Unterlauf für die Frachtschifffahrt freigegeben. Dafür wurden große Flussstaustufen mit Schleusen errichtet.
Von der verkehrsreichen Uferstraße biegen wir in die Innenstadt ab. Hier schieben wir die Räder ein Stück über die belebte Einkaufsstraße direkt durch das Zentrum, bis vor uns die mächtige Heiliggeistkirche auftaucht.
In der Innenstadt legen wir eine Pause ein und beobachten amüsiert die Touristengruppen, die von ihren Guides mit hochgehaltenen, bunten Schildern durch die Stadt gelotst werden.
Ein Stück unseres Weges führt uns über die etwas höher gelegene Straße durch Ziegelhausen. Danach überqueren wir den Neckar erneut und erreichen schließlich Neckargemünd. Dort haben wir im Hotel Kredell unsere Zimmer gebucht. Die 17 Euro für das Hotel-Frühstück empfinden wir allerdings als ziemlich happig, weshalb wir stattdessen erst einmal selbst für unser Frühstück am nächsten Morgen einkaufen.
Wir haben mittlerweile richtig Kohldampf! Deshalb gönnen wir uns im Anschluss einen XXL-Döner-Teller – nur Klaus begnügt sich mit der Standardgröße. Um 21 Uhr verschwindet Klaus dann schon im Schlafanzug, während auf mich noch meine abendliche Aufgabe wartet: der Reisebericht.