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Frühjahr 2026

Hinter den Vogesen und dann zum Rhein

Freiburg - Nancy - Glan - Rhein - Lahn - Siegen

Datum:
20. Mai 2026
Strecke:
Blieskastel - Lauterecken
Streckenlänge:
71 km
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In der Nacht hat es stark geregnet, daher ist die Luft am Morgen noch recht feucht. Von unserer Unterkunft aus erreichen wir zügig wieder den Radweg entlang der ehemaligen Bahnstrecke der Glantalbahn.
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Der Radweg verläuft auf Nebenstraßen und Waldwegen parallel zur Strecke. Die Bahnlinie wird auf diesem Abschnitt aktuell nicht regulär befahren, doch ein Bautrupp ist unterwegs, um die Gleise freizuschneiden – vielleicht wird die Strecke ja reaktiviert. Der Weg führt uns durch abwechslungsreiches Gelände vorbei an Feldern und Weiden.
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Wir fahren ein Stück an der Autobahn A 8 entlang und erreichen dann Homburg. Bei dem diesigen Wetter wirkt die Stadt mit ihrer Architektur aus den 60er- bis 2000er-Jahren nicht sehr einladend.
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Wir verlassen Homburg auf Radwegen in Richtung Norden. Auffallend sind die zahlreichen Poller-Warnschilder – man fragt sich, ob die Poller selbst nicht überflüssig wären.
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Wir erreichen ein ausgedehntes Waldgebiet bei Waldmohr. Auf der rechten Seite liegt ein größeres militärisches Gelände.
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Wir folgen dem „Pfälzer-Land-Radweg“ und wechseln anschließend auf den stillgelegten Teil der Glantalbahn-Trasse. Diese führt durch hügeliges, waldreiches Gebiet und ist ein wirklich schöner, abwechslungsreicher Bahntrassenradweg.
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Über etliche Brücken queren wir die Glan, und Heinz entdeckt in der Ferne ein Schloss.
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Teilweise verläuft der Bahnkörper tief im Gelände. Nach der Überquerung der A 62 erreichen wir einen Abschnitt der Glantalbahn, der wieder aktiv genutzt wird.
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Der Radweg verläuft nun meist direkt neben dem Bahnkörper. Das Tal öffnet sich weiter, und dank der Bahntrassennähe kommen wir ohne nennenswerte Steigungen gut voran.
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Bei unserer Nachmittagspause finden wir ein schönes, warmes Plätzchen neben der Strecke. Wir grüßen die Lokführer, die den Abschnitt mit ihren Zügen vergleichsweise langsam passieren.
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Die Bahnlinie führt durch das Pfälzer Bergland; wir passieren Orte wie Altenglan, Ulmet und Bedesbach.
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Wir sehen die Ruine Michelsburg auf dem Remigiusberg bei Haschbach. Klaus hat sich bei einem Einheimischen nach dem Namen erkundigt.
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In Eschenau endet der genutzte Teil der Glantalbahn; ab hier wird das Gleisbett für Fahrraddraisinen verwendet. Der Radweg verläuft direkt daneben, wobei es auf den gemeinsam genutzten Brücken für Radfahrer recht eng werden kann.
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Hier ein altes Streckengebäude entlang des Draisinen-Abschnitts.
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Ein altes Bahnhofsgebäude an der Glantalbahn.
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Am späten Nachmittag ziehen Regenwolken auf und es wird deutlich kühler. Ich muss mich mehrmals umziehen, um das Outfit der Temperatur anzupassen, doch glücklicherweise bleibt es bei wenigen Tropfen.
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Später führt der Weg auch einmal den Hang des Glantals hinauf, was uns einen weiten Überblick über die Landschaft gewährt.
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Wir erreichen unsere Unterkunft im alten Bahnhofsgebäude von Lauterecken und beziehen eine großzügig bemessene Wohnung unter dem Dach.