In der Nacht hat es stark geregnet, daher ist die Luft am Morgen noch recht feucht. Von unserer Unterkunft aus erreichen wir zügig wieder den Radweg entlang der ehemaligen Bahnstrecke der Glantalbahn.
Der Radweg verläuft auf Nebenstraßen und Waldwegen parallel zur Strecke. Die Bahnlinie wird auf diesem Abschnitt aktuell nicht regulär befahren, doch ein Bautrupp ist unterwegs, um die Gleise freizuschneiden – vielleicht wird die Strecke ja reaktiviert. Der Weg führt uns durch abwechslungsreiches Gelände vorbei an Feldern und Weiden.
Wir fahren ein Stück an der Autobahn A 8 entlang und erreichen dann Homburg. Bei dem diesigen Wetter wirkt die Stadt mit ihrer Architektur aus den 60er- bis 2000er-Jahren nicht sehr einladend.
Wir erreichen ein ausgedehntes Waldgebiet bei Waldmohr. Auf der rechten Seite liegt ein größeres militärisches Gelände.
Der Radweg verläuft nun meist direkt neben dem Bahnkörper. Das Tal öffnet sich weiter, und dank der Bahntrassennähe kommen wir ohne nennenswerte Steigungen gut voran.
Die Bahnlinie führt durch das Pfälzer Bergland; wir passieren Orte wie Altenglan, Ulmet und Bedesbach.
In Eschenau endet der genutzte Teil der Glantalbahn; ab hier wird das Gleisbett für Fahrraddraisinen verwendet. Der Radweg verläuft direkt daneben, wobei es auf den gemeinsam genutzten Brücken für Radfahrer recht eng werden kann.

















